Diagnostische Informationen im Dental-Workflow
Zahnarztpraxen ordnen neben dem lokalen Befund auch systemische Faktoren ein. Patientennah erhobene Messwerte können dabei zusätzliche Informationen liefern; sie ersetzen weder Anamnese noch klinische Untersuchung oder fachärztliche Abklärung.
Für wen dieser Bereich gedacht ist
- Zahnarztpraxen mit implantologischem Behandlungskontext
- Parodontologisch tätige Praxen
- Praxen mit präventiven oder interdisziplinären Versorgungspfaden
Mögliche diagnostische Fragestellungen
- Welche Messwerte sind für die konkrete klinische Fragestellung relevant?
- Wie lässt sich eine Messung sinnvoll in Planung oder Verlauf einordnen?
- Wann ist eine weiterführende laborärztliche oder fachärztliche Abklärung angezeigt?
Belegte Parameter im bestehenden Dental-Kontext
- Vitamin D
- C-reaktives Protein (CRP)
- HbA1c
- Ferritin
Ein möglicher Chairside-Ablauf
Fragestellung festlegen
Indikation und geeigneten Parameter anhand des individuellen Behandlungskontexts bestimmen.
Probe und Test durchführen
Kapillarblut nach den Vorgaben des jeweils eingesetzten Tests gewinnen und verarbeiten.
Ergebnis einordnen
Messwert dokumentieren, im klinischen Kontext bewerten und bei Bedarf weiterführend abklären.
Fachlicher Hinweis
Die dargestellten Informationen dienen der professionellen Orientierung und ersetzen keine individuelle medizinische Indikationsstellung oder Befundbewertung.
Häufige Fragen
Fragen zur Dentaldiagnostik
Damit sind patientennahe Messungen direkt im Praxisablauf gemeint. Welche Tests eingesetzt werden dürfen und sinnvoll sind, hängt von der Fragestellung, dem Testsystem und den geltenden Qualitätsanforderungen ab.
Der bestehende PolarisDX-Dental-Content nennt Vitamin D, CRP, HbA1c und Ferritin. Die Auswahl und Interpretation muss immer zur individuellen klinischen Fragestellung passen.
Nein. Ein einzelner Messwert ist eine zusätzliche Information. Anamnese, klinischer Befund und gegebenenfalls eine laborärztliche oder fachärztliche Abklärung bleiben maßgeblich.